Aktuell

Information

 

 

(letzte komplette Aktualisierung am: 24.06.2016)

 

 

Aktuelle Filmproduktion:

 

vom 12.05.2016 bis 31.05.2016

waren Andreas Kuno Richter und Christian Büttner für eine TV-Dokumentation

an Bord der "Sea Watch 2" im Mittelmeer.

Für die Filmemacher war es der bislang härteste Dreh überhaupt.

Niemand der Akteure konnte vorher ahnen,

was sich in den beiden Wochen vor der libyschen Küste, außerhalb der 24-Seemeilenzone,

abspielen würde.

 

 

 

 

 

Die Ärztin Barbara notiert am 26. Mai 2016 in ihrem privaten Logbuch:

 

"Tausende Menschen sind derzeit auf der Flucht über das Mittelmeer.

Fast 3000 konnten am 24.5.2016 aus Seenot gerettet werden, etliche - niemand weiß, wie viele, starben.

Seit die Balkan-Route dicht gemacht wurde, ist das für die meisten Flüchtenden derzeit die einzige Alternative ...

... Für uns auf der Sea-Watch wird das, was für viele ... eine ferne Katastrophe bleibt, sichtbar. Fühlbar. Greifbar. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Katastrophe bekommt ein Gesicht. Für mich das Gesicht von Feris.

Ich griff nach dem kleinen zweijährigen Jungen, den Martin mir in die Arme legte. Seine Mutter hatte ihn von dem schaukelnden Schlauchboot an die Helfer der Seawatch übergeben, und im ersten Augenblick waren wir nicht mal sicher, ob er noch lebt.

Was für ein Schmerz für eine Mutter, ihren kleinen Jungen, dem Tode nah, völlig fremden Menschen anzuvertrauen.

Trotz Routine als Notärztin zitterten mir die Hände, als ich Medikamente aufzog und die Infusion vorbereitete. Mit dem Stethoskop hörte ich auf Herz und Lunge des Kindes. Das Herz schlug kräftig, der Atem war schwach und rasselnd ... Die Augen waren halb offen, aber er sah uns nicht, war viel zu weit weg ... "


Die Filmemacher Andreas Kuno Richter und Christian Büttner haben diese und andere Szenen an Bord der Sea-Watch dokumentiert. Der kleine Junge wurde auf ein Schiff von Ärzte ohne Grenzen gebracht und hat überlebt. Einen Tag später entdeckt der Journalist Andreas Kuno Richter selbst mit dem Fernglas auf dem Ausguck ein überfülltes Schlauchboot. Über 130 Menschen, ohne Funkgerät, völlig erschöpft, wären in den sicheren Tod getrieben.

Wenig später fotografiert Kameramann Christian Büttner, wie Martin - ein Aktivist der Sea Watch - einen leblosen Säugling in den Armen hält ... das Foto bewegt die Welt ...

 

Am 31.05. kam das TV-Team völlig erschöpft in Berlin-Tegel an.

Der Film über die dramatischen Ereignisse

wird von der EIKON Nord Film- und Fernsehproduktion

in Zusammenarbeit mit der EKD für RTL produziert.

Erste Titelfassung:

"Am Limit. Zeugen der Katastrophe im Mittelmeer."

 

 


bereits gesendet:

 

"Justice"-Folge:

 

am 25.04.2016 lief um 23.30 Uhr auf RTL

"Die Mietrebellen."

Trailer und Informationen: hier klicken

 

 

 

 

Treffen mit Pater Heinz Kulüke in Rom:

 

 

11. März 2016 - die Filmemacher Christian Büttner und Andreas Kuno Richter

gemeinsam mit Pater Heinz Kulüke im Collegio del Verbo Divino, Via dei Verbiti in Rom.

Der Generalsuperior erhält eine Spende für sein Hilfsprojekt in Cebu auf den

Philippinen.

 

 

 

 

TV-Ausstrahlung:

SAT1 / 08.03.2016 / 22.10 Uhr

Dokumentation "Bei Anruf Herz - Letzte Chance Organspende"

Mehr als 10.000 Menschen warten derzeit in Deutschland auf ein Spenderorgan. Im Jahr 2015 gab es aber nur 877 Spender. Bis zu drei Menschen sterben täglich wegen fehlender Organe. Die SAT.1-Eventdoku zeigt anhand von Schicksalen, wie Patienten und Angehörige mit der Warte-Situation umgehen, ihren schwierigen Alltag und wie ihre Hoffnungen und Ängste aussehen.

Andreas Kuno Richter und Christian Büttner haben für diese Dokumentation aus Thailand und

Bangladesh über den illegalen Handel mit Nieren berichtet.

 

(siehe KR.FILM)


 

Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis

die EIKON-Nord-Dokumentation

"Sie mussten die Hölle sehen. Auf der Flucht vor Boko Haram."

wurde für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

(Nominierung zum Deutschen Fernsehpreis: hier klicken)

 

 

Deutscher Fernsehpreis / Veranstaltung

 Mittwoch, dem 13.01.2016 in Düsseldorf

 

 

 

Andreas Kuno Richter, Christian Büttner, Thorsten Neumann

 

 

 

 

Drehreise nach Thailand und Bangladesh am 23.01.2016 beendet.

Vom 16.01.2016 bis 23.01.2016 waren Kameramann Christian Büttner

und Autor Andreas Kuno Richter zum Thema "Organhandel"  unterwegs.

(zeitnah folgen weitere Fotos)

 

 


 

 

 

Drehtagebuch Bangladesh Januar 2016

– Auszug –

 

 

Am 17. Januar fliegen wir vom thailändischen Bangkok in Bangladeshs Hauptstadt Dhaka. Es ist Sonntag. Kein Feiertag dortzulande (Freitag wird nicht gearbeitet). Der Autoverkehr ist unglaublich. Die Straßen sind übervoll, das Gehupe kaum auszuhalten. Rücksichtslos geht es zu. Regeln gibt es nicht und alle halten sich daran. Kameramann Christian Büttner und ich sind im Auftrag der Berliner Firma KR.Film unterwegs. Arbeitstitel der geplanten SAT.1-Doukmentation: „Operation Ogranspende“. Wir fahren in den ärmsten Teil des Landes in die Kalai-Region. Die Dörfer dort – nahe der indischen Grenze – haben weltweit für Schlagzeilen gesorgt, weil hier schon mehr als zweihundert Menschen ihre Nieren verkauft haben sollen ...

19. Januar 2016. Am dritten Tag fährt uns Sumon, ein Kraftfahrer aus Dhaka, in den Nordwesten des Landes. Beim Anblick der umweltverschmutzten Landschaft denke ich an meinen Lieblingsautor Henning Mankell. In seinem Buch „Der Chinese“ sinneriert ein Protagonist über Armut:  „Vom Auto aus hatte Hong (in Mosambik) die karge Landschaft und die grauen Dörfer gesehen und daran gedacht, dass Armut immer gleich aussieht, wo man ihr auch begegnet. Reiche können ihren Wohlstand dadurch ausdrücken, dass sie Variationen in ihr Leben bringen. Mehrere Häuser, Kleider, Autos. Oder Gedanken, Träume. Für die Armen gab es nichts als diese graue Unfreiwilligkeit.“ Genauso in Bangladesh. Außerhalb der Hauptstadt leben unzählige Menschen weit unterhalb der Armutsgrenze. Bei den meisten reicht es kaum für den eigenen Lebensunterhalt. Später sprechen wir mit einer Dorfbewohnerin.

Die Mutter zweier Kinder, Joshna Begum, hat eine Niere für dreieinhalbtausend Dollar verkauft. Sie fühle sich seit der Operation immer fiebrig, kann nur schmerzfrei stehen. Niemand hat sie vor solchen medizinischen Folgen gewarnt.

Der illegale Nierenhandel in Bangladesch floriert. Die Armut treibt die Menschen in die Hände der Organmafia. Bereitwillig nehmen die Dorfbewohner verheerende Folgen für ihre Gesundheit in Kauf.

Unsere geplanten Dreharbeiten gestalten sich als kaum realisierbar und gefährlich. Schnell sind Polizei und andere Sicherheitsleute uns auf der Spur. Eine offizielle Erlaubnis für unsere Recherchen gibt es natürlich nicht. Wir versuchen zu filmen, was möglich ist. Leider haben wir zu wenig Zeit dafür.

 

 

TV-Sendung der Nigeria-Dokumentaation:

 

Ausstrahlung war am 22.11.2015 um 23.40 Uhr bei RTL:

 

"Sie mussten die Hölle sehen. Auf der Flucht vor Boko Haram."

Es ist die Reise der pensionierten Pastorin Renate Ellmenreich durch Nord-Nigeria

(Reportage/45 Minuten).

Das Team begleitet die Deutsche, die sich mit ihrem Verein "Widows Care" in Afrika engagiert.

 

 

Programmhinweis bei EIKON: hier klicken

 Wiederholung war am 30.11.2015 auf ntv

 


 

 

 

zur Drehreise durch Nord-Nigeria:

 


 

Sicherheit am Rande des Boko-Haram-Gebietes

 

 

Dieser Dreh war in vielerlei Hinsicht anders ...

 

Am 01.08.2015 sind Christian Büttner und Andreas Kuno Richter in Berlin-Tegel gelandet.

 

 

Drehtagebuch Nigeria 2015

- Auszug -


17.07.2015 – Freitag. Seit drei Tagen sitzen wir in Nigerias Hauptstadt Abuja fest. Unser Quartier, das Gästehaus der EYN-Kirche (EYN - Ekklesiyar Yan'uwa a Nigeria) ist bewacht. Mauern und Stacheldraht sollen Kirche und andere Gebäude schützen. Bisher haben wir nur Geld getauscht (für einen Dollar bekommt man 240 Naira).  Für eine Filmerlaubnis mussten wir im Ministerium für Information 500 Dollar bezahlen. Ein Dreh ohne diese Genehmigung wäre in diesem Land nicht nur wegen der gefährlichen Zustände sehr schlecht.


Abuja liegt in Zentral-Nigeria. Die Entstehungsgeschichte dieser Metropole erinnert mich an Brasilia in Brasilien. Mitte der 70er Jahre fasste die nigerianische Regierung den Beschluss, die Hauptstadt von Lagos in das Zentrum des Landes zu verlagern. Eine Stadt wird auf dem Reißbrett erschaffen. Vor drei Jahren zählte man hier 1,5 Millionen Einwohner – heute sind es mit Sicherheit wesentlich mehr, auch wegen der vielen Flüchtlinge aus dem Norden des Landes, dort wo der Boko-Haram-Terror wütet. Abuja liegt zwischen dem muslimisch dominierten Norden und dem christlich dominierten Süden Nigerias.


Gegen 9.00 Uhr, nach dem kleinen Frühstück, Rührei und Yamswurzel, brechen wir auf nach Jos. Unsere Driver Nico und John fahren mit ihren eigenen Autos, beides alte Volkswagen Passat. Der Straßenverkehr in Abuja ist ein einziges Abenteuer. Überall fuchteln sogenannte Verkehrspolizisten wie wild mit den Armen umher. Weil diese Frauen oder Männer gelbe Warnwesten tragen und immer ungestüm zappeln, nennt man sie passender Weise yellow fever. Unsere Fahrer kennen die wichtigste Regel: wer am wenigsten Angst um sein Auto hat, fährt zuerst. Und wichtiger als Bremsen sind Hupen. Wir verlassen Abuja laut hupend auf dem Highway. Hier spazieren Kinder und Alte, bieten irgendwelchen Krempel an, den sie in Schüsseln auf dem Kopf tragen ...


... wir nähern uns nach einer knappen Stunde dem Plateau State. Christian und ich wollen nun erstmals Renate Ellmenreichs Reise zu den Witwen und Waisen dokumentieren – also filmen. Beide Kraftfahrer weigern sich, deswegen anzuhalten. Es sei zu gefährlich in den Buschgebieten. Überall können Boko-Haram-Leute versteckt sein, die urplötzlich parkende Autos überfallen. Es gibt zudem eine spezielle Splittergruppe von Boko Haram, die Ansaru, die Ausländer entführt. Deswegen wollen Nico und John nicht, dass wir auf Straßenmärkten drehen. Sie haben vor allem vor den Moslems große Angst. Jeden Freitag um 14.00 Uhr, wenn die Moslems beten, flüchten die Christen von den Straßen ...


... kurz nach 18.00 Uhr wird es langsam dunkel. Christian und ich stehen an der Schranke zum compound der EYN-Kirche in Jos. Compound sagen die Leute hier zu den umzäunten Gebäudekomplexen in Nigeria.

 

... beim Gebet in einer Moschee in Damaturu (Yobe State im Norden Nigerias unweit von Maiduguri, Renates eigentliches Reiseziel) haben bei Selbstmordanschlägen heute über einhundert Menschen ihr Leben verloren ...

 

... auch dieser Tag hat den großen Nachteil, dass wir einfach nicht filmen können. Sind die Ängste der Driver berechtigt? Werden wir überhaupt bis nach Maiduguri kommen? Warum gibt es keine Sicherheitsleute, die uns schützen? Es sind wieder zu viele Fragen ...

 

 

Fotos vom Dreh siehe:

 

Galerie/aktuell

 

 

 

 

 

 

 

Rückschau - Ende 2014 bis Anfang 2015:

 

Vom 22.12.2014 bis zum 01.01.2015 waren Kameramann Christian Büttner und

Autor Andreas Kuno Richter auf gigantischen Mülldeponien auf der Philippinischen Insel Cebu

unterwegs. Entstanden ist eine sehr bewegende Reportage mit dem Titel:

 

"Endstation Müll. Verloren zwischen Abfall und Sextourismus."

 Vorausstrahlungen waren: 07.05.2015 / 16.10 Uhr / n-tv und am 14.05.2015 / 11.10 Uhr / n-tv

(Interview: hier klicken)

 

Schon nach der ersten Ausstrahlung im Nachmittagsprogramm von n-tv gabe es zahlreiche Reaktionen und erste Spenden für Pater Heinz Kulükes Hilfsprojekte.

Bis Ende August 2015 sind 13.622,79 € gespendet worden.

Spenden Sie und helfen Sie:
Empfänger: Stiftung RTL
Konto: DE55 370 605 905 605 605 605
Bank: Sparda-Bank West
BIC: GENODED1SPK
Stichwort: Müllkinder

 

Spenden Sie und helfen Sie:
Empfänger: Stiftung RTL
Konto: DE55 370 605 905 605 605 605
Bank: Sparda-Bank West
BIC: GENODED1SPK
Stichwort: Müllkinder


Lies mehr über Anschauen und helfen: Reportage 'Endstation Müll' 14.5., 11.00 Uhr, n-tv - RTL.de

 

 

Hauptsendung

bei RTL war am 14.06.2015 um 23.20 Uhr

 

 (Film-Trailer: hier klicken)

 

 

 

Roselyn Bacalla (19) lebt auf und von der Deponie. Sie teilt mit

den Eltern und 13 Geschwistern eine winzige Hütte.

Ihr Lebenstraum ist es, einmal als Krankenschwester zu arbeiten.

 

 

 

Ein Selbsthilfeprojekt in Cebu City namens "Balay Samaritano".

("Haus zum guten Samariter")

Straßenkinder unterrichten Straßenkinder.

Raffy Sanchéz erzählt seine bewegende Geschichte.


 

Auszug Drehtagebuch – Dezember 2014: Cebu-City

Philippinen: 27.12.2014 / 23.00 Uhr

Wir haben jetzt drei Drehtage hinter uns und wir sind jedesmal am Abend
fassungslos. Wir gehen in ein Fast-Food-Restaurant und bekommen kaum
einen Bissen runter. Das versteht nur, wer durch diese "Tür" gegangen ist wie wir. Wir sind
in einer Welt voller Elend gelangt. Wenn du neben dir siehst, wie Kinder im grauenvoll stinkenden Müll sich freuen, einen Apfelrest gefunden zu haben und ihn essen, wie die Kinder zuerst nach Nahrung wühlen - das hältst du kaum aus. Diese kleinen schutzlosen Wesen sind im Körper voller Würmer, sie leiden unter Asthma, haben schlimme Hautkrankheiten. Der Tod wohnt auf der Deponie. Moskitos, Ratten in den Hütten, sie huschen vorbei, wenn du ein Interview machst ... Da saß gerade in einer Elendshütte mitten auf der Mülldeponie Umapad eine Familie mit 14 Kindern auf dem Boden und hat etwas Reis zum Abendbrot geteilt. Das Geschirr haben sie im Müll gefunden. Alles kommt aus der Deponie. Alles.
 Ich frage hier die 19jährige Roselyn Bacalla, wovon sie träumt:
sie möchte regelmäßig in die Schule gehen können, sie möchte Krankenschwester werden, weil sie den Armen helfen will. So ähnlich sagte es mir auch Jomarie. Sie möchte Lehrerin werden ...
Unser “Dolmetscher” ist jener Missionar, der uns zu den ärmsten Leuten bringt. Seit Jahrzehnten ist er mit ihnen zusammen, er bringt Medizin und er zeigt ihnen Wege, wie sie der menschengemachten Hölle entkommen können. Pater Heinz Kulüke scheint niemals zu schlafen. Pro Jahr reist er in fast 80 Länder. Hier in Cebu kennen ihn die Menschen, die “am Rand der Gesellschaft” leben alle. “Rand der Gesellschaft” – so sagt es Pater Heinz ...
Die Regierung hier will nicht, dass man solche elenden Deponien zeigt ... sie existieren offiziell gar nicht.
Noch drei Tage bis Neujahr. Wir haben beschlossen, jeden Tag zu drehen. Und das wird hart - verdammt hart. Morgen sind wir am Abend dann unterwegs mit Pater “Paul”. Er will uns zu den Mädchen und Frauen bringen, die auf den Strich gehen, weil sie vom Müll ihre Familien allein nicht ernähren können.

 

Rückblick

Im Dezember 1991 entstand schon einmal im Auftrag von RTL eine Reportage

auf den Philippinen.

"Heller Wahnsinn. Ein Anarchist als Bewahrungshelfer."

Es war in jener Zeit, als kurz zuvor der gigantische Ausbruch des

Pinatubo-Vulkans den Lebensraum unzähliger Menschen auf der Insel Luzon

vollständig zerstört hat.

 

 

 

Ein Foto vom Dezember 1991. Aufgenommen in einem Flüchtlingscamp knapp

100 Kilometer nordwestlich von Manila in den Zambales-Bergen. 

Unzählige Kinder auf den Philippinen haben damals ihre Eltern verloren.

 


 

 

weitere ausgestrahlte Sendungen:

 

"Justice. Mit Richterin Julia Scherf"

Justice-Reportage am 28.09.2015 / um 23.30 Uhr / RTL

"Der Fingerfall. Versicherungsbetrug?"

Es geht um Versicherungen und Versicherungsnehmer.

Was passiert, wenn ein Unfall nicht als Unfall anerkannt wird?

Wie kann eine Versicherung das beweisen, wenn es keine Zeugen gibt?

Welche juristischen Prozesse sind die Folge?

Im Mittelpunkt steht ein Fall, der es in sich hat und bei dem

der Autor "befangen" sein wird ...

 weitere Infos: hier klicken

 


 

 

 

Weltraumreisen - wer darf ins All?

wurde ausgestrahlt am: 04. Mai 2015, 23.30 Uhr, RTL

Buch & Regie: Andreas Kuno Richter

 

In Magdeburg wird vor dem Zivilgericht ein Abstecher ins All verhandelt. Das Objekt der Begierde ist der Hauptpreis einer Werbeaktion. Ein Flug in den Weltraum mit dreifacher Schallgeschwindigkeit. Um diesen intergalaktischen Moment streiten sich die Chefin einer Kfz-Werkstatt und ein Auto-Schrotthändler. Letzterer hat tatsächlich in einem Fast-Food-Lokal das große Los von seinem Cola-Becher abgezogen ...

 

Auch in dem zweiten Fall dieser Justice-Folge geht es um einen geplanten Weltraumflug mit juristischen Folgen. Ein Fluglehrer aus dem Rheinland will in zehn Jahren zum Mars fliegen - ohne Rückfahrkarte ... Justice spürt einem Rechtsgebiet nach, von dessen Existenz die wenigsten Menschen wissen: dem Weltraumrecht. Ja, das gibt es wirklich. Es wird in naher Zukunft auch Weltraum-Tourismus-Unternehmungen aller Art regeln müssen.

 

 

EIKON Nord Film& Fernsehproduktion

 


 

 

 

Martin Luther King in der DDR

Filmpräsentation

Termin

13.09.2014 / 18:00 Uhr

(Fotos von der Veranstaltung unter Galerie-aktuell)

Veranstalter

Evangelische Kirchengemeinde St.Petri-St.Marien
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
RTL
EIKON Nord

 

Kurzbeschreibung

 

 

Zum Film

Die Fernsehdokumentation zeigt eine faszinierende Zeitreise junger Menschen. Bislang kaum bekannte Bilder vom Berlinbesuch Dr. Kings sind zu sehen. Der Film fragt, welche Auswirkung die Botschaft Martin Luther Kings gegen Rassismus und für gewaltfreie Konfliktlösung bis heute hat. Eine der Schülerinnen sagt: "Ich hoffe, dass ich irgendwie dazu beitragen kann, dass sich die Welt ein bisschen ändert. Das ist mein Traum. I have a dream!"

Zum Jahrestag des Berlinbesuches von Martin Luther King wurde die Dokumentation am Ort der Predigt von King, in der St. Marienkirche in Berlin-Mitte aufgeführt.
"Der King-Code" - ein Film der EIKON Nord GmbH für RTL, gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Veranstaltungsanschrift

 

 

Sendetermin

Erstausstrahlung war am:

 

"Der King-Code. Martin Luther King in Berlin"

06.04.2014 um 23.30 Uhr

RTL

 

 

 

 

 

 

"Der King-Code": ( Trailer hier klicken )

 



 

 

 

 

Presseinformation

 

Die RTL-Dokumentation

"Der verlorene Sohn. Uwe Böhnhardt - der Weg in den Untergrund"

hat den DRK-Medienpreis in der Sparte Fernsehen gewonnen

 

 

Laudatio

(Auszug)


"Verfolgt man die Aufgeregtheiten der letzten Wochen und Monate von Politik und Justiz um den Prozess gegen Beate Zschäpe oder den erneuten Anlauf, ein Verbot der NPD zu erreichen, so bleiben für mich nur drei Attribute zutreffend: ratlos, mutlos, kraftlos. Ein Gericht, das rechtlich korrekt und dennoch nicht richtig verfährt, ein Parlament, das sich lieber enthält als sich eindeutig zu verhalten, eine Gesellschaft, die in weiten Teilen lieber tatenlos zuschaut als kraftvoll zu reagieren. Der Film von Andreas Kuno Richter wirkt dagegen wie eine Befreiung, zeigt er doch eine völlig andere Seite und untermauert den Aufruf von Roland Jahn: “Wir alle können etwas tun.” ...

 ... Sachlich und unaufgeregt zeigt der Film von Andreas Kuno Richter, wie mit Rat und Tat, mit Mut und Kraft eine Auseinandersetzung mit dem Faschismus erfolgversprechend verlaufen kann. Der Film war für die Jury nicht nur preiswürdig, sondern sollte darüber hinaus zum Pflichtbeitrag in allen Schulen werden."

 

 

 

Veranstaltung im Theaterhaus in Jena

 

Am Mittwoch, dem 29.05.2013 wurde in Jena der Film "Der verlorene Sohn" aufgeführt.

 

(zum Flyer hier klicken: "Wege in den Untergrund")

 

Es gab voll besetzte Ränge im Theaterhaus. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zorniger Engel debattiert“ wurde nach der Filmvorführung zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Nationalsozialistischer Untergrund NSU eingeladen.

 

(OTZ-Artikel vom 31.05.2013 hier klicken)

 

 

 

 

 

2013

 

 

 

Die Amazonas-Dokumentation "Gottes Kinder. Unter Amazonas-Indianer.".

 

 

wurde am 12.05.2013 um 23.40 Uhr auf RTL gesendet.

 

 ( Trailer hier klicken )

 

 

 

 

 

Zur neuen Fernseh-Dokumentation:


"Der King-Code. Martin Luther King in Berlin."

 

Sendung: 06.04.2014 um 23.15 Uhr / RTL

Fotos und Videos vom Dreh hier klicken: www.king-code.de

oder unter Galerie

 

 

 

 

 

einige Rückblicke

 

 

Filmfest Burg Klempenow:

 

"Der neue Heimatfilm" im August 2012

zeigte den Kino-Dokumentarfilm

"Leben wie im Paradies." von Andreas Kuno Richter

Das Filmfest war gut besucht und das Publikum sehr interessiert.

(Flyer mit Festival-Programm hier klicken)

 

 

 

 

Preisverleihung:

 

 Am 10. Juni 2011 wurde die Dokumentation "Der Verrat" 

(Eikon Nord GmbH TV & Filmproduktion) für

herausragende Autorenleistung mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet

 

 

 

(Video hier klicken).

 

 


 

 

2011 gesendet:

 

TV-Dokumentation: "Die Vergessenen. Tod, wo andere Urlaub machen."

 

Ein Film, der von Menschen erzählt, die versucht haben, durch den „Eisernen Vorhang“ über Bulgarien in die Freiheit zu gelangen.

von Freya Klier & Andreas Kuno Richter

 

 

( Trailer hier klicken )

 


 

 

 

TV-Dokumentation: "Kurzer Prozess. Eine Seefahrt in den Stasiknast."


(Trailer hier klicken)

 

Fünf Tage nach dem Mauerbau 1961 werden junge DDR-Christen Opfer der SED-Diktatur.

Absurde Vorwürfe bringen sie in den Stasiknast.

 

Öffentliche Aufführung war auch am 09.08.2012 um 18.00 Uhr in Berlin

"Kurzer Prozess. Eine Seefahrt in den Stasiknast"

 (Flyer hier klicken)

(Veranstaltungsnachlese - Fotos und Audio -  hier klicken)

 

 

 

 

 

 

In Produktion

 

 

 In Vorbereitung / Dreharbeiten und Recherchen für 2016

 

 

"Herzbrücke. Kabul - Hamburg - Kabul." / Fernsehdokumentation über eine Hilfsorganisation

 

 "Endstation Wohnzimmer. Privathaltung exotischer Tiere." / 30-Minuten-Reportage "Justice"

 

 

 

 

4. Oktober 2015

 

ARD-Produktion mit:

Deutschland. Dein Tag.

Webseite: hier klicken!

 

Mitmenschen aus ganz Deutschland

an einem ganz normalen Sonntag. Gedreht wurde am

Sonntag vor einem Jahr (5.10.2014).

Andreas Kuno Richter hat mit seinem Kamera-Team

zwei Protagonisten in Jena begleitet. Beide Thüringer haben am Wochenende

gearbeitet: einer in der Frühschicht eines Traditionsbetriebes und

ein anderer als  Sozialarbeiter.

Porträts dazu auf der ARD-Deutschland-Dein-Tag-Webseite

(siehe Thüringen).

 



 

 

 2014 gesendete TV-Dokumentation:

 

"Der King-Code. Martin Luther King in Berlin."

Am 06.04.2014 auf RTL

 

Beim "King-Code"-Projekt geht es um den Berlin-Besuch von Martin Luther King im September 1964, um die Erinnerung und Hoffnung an die friedliche Revolution im Herbst 1989 und um ganz aktuelle Fragen, die Jugendliche heute bewegen. Zwei Berliner Schulklassen wollen "Zeichen setzen für Gerechtigkeit und Toleranz, Gesicht zeigen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt."

Der Film erzählt darüberhinaus vom Leben des Martin Luther King, von der dramatischen Flucht des Jockeys Michael Meyer am 13.9.1964 aus Ostberlin in den Westteil der Stadt ...

 

Videos und Fotos vom Dreh - auch hier klicken: www.king-code.de

 

 

 

 

 

 

2013 gesendete Fernsehdokumentation:

 

"Gottes Kinder. Unter Amazonas-Indianern."


Ein Film über die katholische Indianermission in Brasilien.

Eine Garvefilmproduktion im Auftrag von RTL in Zusammenarbeit mit der katholischen Fernseharbeit.

 

Sendung war am: 12.05.2013 um 23.40 Uhr auf RTL

 
Film-Inhalt:

Guenter Loebens, der 55-jährige Brasilianer, steht im Dienst des katholischen Indianermissonsrates, kurz CIMI genannt. Roland Garve, kommt aus Norddeutschland.
Bei ihrer Expedition durch Amazonien treffen der Forscher und der Missionar auf die Kalapalo-Indianer, die in ihrem Lebensraum immer mehr eingeschränkt werden, etwa durch das Staudammprojekt Belo Monte.

Roland Garve und sein Begleiter von CIMI haben über diese größte Umweltzerstörung des 21. Jahrhunderts mit den Indianern in Amazonien gesprochen.

Was die beiden Abenteurer für ihr eigenes Leben mit nach Hause genommen haben - auch davon erzählt die spannende, sensible und lebensnahe RTL-Dokumentation.

 


 


 

2012 gesendete Fernsehdokumentation:


"Der verlorene Sohn. Uwe Böhnhardt - der Weg in den Untergrund." 

 

Wird der eigene Sohn zum mutmaßlichen Serienmörder, ist die Verzweiflung der Eltern schier unerträglich. Brigitte und Jürgen Böhnhardt, die Eltern des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt haben mit Schülern aus Jena-Lobeda über das Unverzeihliche gesprochen. Sie erzählen den 16 bis 17jährigen, die heute in Uwe´s Schule lernen, vom geliebten Nesthäkchen.

Die Schüler der 11. Klasse setzen sich in einem Videoworkshop mit dem Rechtsradikalismus auseinander. Den Kurs leitet der Streetworker Thomas "Kaktus" Grund.

 

 

 

Die Dokumentation zeigt den ganz persönlichen Weg Uwe Böhnhardts in den Untergrund. Warum haben die Eltern Böhnhardt ihren Sohn verloren?

 

Eine EIKON Nord Filmproduktion

im Auftrag von RTL

in Zusammenarbeit mit der EKD

 

(Trailer hier klicken)

 


 

 

 

In Recherche

 

 


In Planung

 

Weitere Planungen für den Kino-Dokumentarfilm "Seelenschaukeln."

(Josef und die Hängematten.)

 

außerdem:

Reportage. "Leben in zwei Welten. Die Buschmann-Kinder." 

Namibia - noch ohne Redaktion

 

 

 

 

 

laufende langfristige Recherchen:

 

Dokumentarfilm. Arbeitstitel: "Nimuendajú."

 

Curt Unckel-Nimuendaju aus Jena

 

 

 

Dokumentarfilm: "Flotte Bienen. Das langsamste Roadmovie der Welt."